MAGENSPIEGELUNG

Im Rahmen einer Magenspiegelung werden die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm untersucht. Hierbei wird ein sehr weiches, dünnes (8-9 mm) schlauch-ähnliches Video-Endoskop unter Sicht bis in den Zwölffingerdarm eingeführt. So kann die Schleimhautoberfläche dieser Organe gut beurteilt werden. Mit einer winzigen Zange können Gewebeproben aus der Schleimhautoberfläche schmerzfrei entnommen werden.

Diese werden dann u.a. auf krankmachende Keime wie Helicobacter pylori untersucht. Vor der Untersuchung erhalten Sie einen Entschäumer und ein Rachenspray zur Betäubung des Rachenraumes. Auf Wunsch erhalten Sie eine Spritze mit einem kurz wirksamen Beruhigungs- bzw. Schlafmittel.

Nach der Untersuchung haben Sie die Möglichkeit, sich in einer Einzelkabine in unserem Ruhebereich noch etwas auszuruhen. Anschliessend erfolgt ein Abschlussgespräch mit dem Arzt, der Sie untersucht hat.

Sie dürfen dann aus Sicherheitsgründen am Untersuchungstag kein Fahrzeug steuern.

Vorbereitung:

12 Stunden vorher nichts essen. Ab Mitternacht nichts mehr trinken.

Risiken:

In großen gastroenterologischen Praxen werden heute kaum noch Komplikationen beobachtet. In der Fachliteratur wird auf die Möglichkeit einer Wandverletzung, einer Blutung oder Verschleppung von Keimen hingewiesen. Bei Gabe eines Beruhigungsmittels erfolgt eine kontinuierliche Überwachung des Sauerstoffwertes. Eine Notfallausrüstung, Notfallmedikamente und Sauerstoff stehen unmittelbar zur Verfügung.

Wenn Sie ein blutverdünnendes Medikament einnehmen, weisen Sie bitte den Untersucher darauf hin.